Willkommen
in Mbee's Imkerei
 

Die Imkerei "Honigfactory"

Keine Lust mehr auf "gepanschten" Honig aus EG- und Nicht-EG-Ländern? Willst du ein Geschmackserlebnis zu fairen Preisen?

Dann bist du hier bei mir genau richtig! Ich betreibe eine kleine Hobby-Imkerei in Thedinghausen mit ein paar Wirtschaftsvölkern. Ich lege großen Wert auf die naturnahe Lebenshaltung des Biens. Meine Bienen werden auf einer Wildblumenwiese in Bienenwohnungen aus Holz gehalten. Die Honigbienen haben im Sammel-Umkreis eine reiche Auswahl an Blüten von Obstgehölzen, Raps, aber z. B. auch Linde, Kastanie, Weide und vielen Blumen. Der Honig wird schonend geerntet und von Hand geschleudert. Nach der Reifung im Sammelbehälter und bei Obstblüten- und Rapsblüten zusätzlich nach dem Rühren per Hand, wird er erst in das Glas abgefüllt und gelangt frisch, köstlich und gesund auf deinen Tisch. Ich freue mich, wenn du meinen Honig probierst und dadurch einen sehr wichtigen Beitrag unserer heimischen Flora leistest.

Was für Honigsorten gibt es in der Region?

Der häufigste Honig ist wohl der sehr helle und cremige Rapshonig. Dieser wird von den Rapsfeldern im nahen Umkreis von Thedinghausen gesammelt. Ferner ist eine reiche Auswahl an Obstgehölzen und vielen Sommerblumen bei uns erhältlich. Der Sommerhonig stammt meist von Linden und ist eher flüssig. Lindenhonig ist stark vom Wetter abhängig und seltener. 


Wie kann ich mit dem Kauf einheimischen Honigs bei meinem Imker des Vertrauens die heimische Flora schützen und erhalten?

Mit dem Kauf meines Honigs leistest du einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Natur. Meine Bienen sorgen auch für einen hohen Ertrag an Obst in Gärten.


Wie funktioniert denn nun die „Honigfabrik“?

Das versuche ich hier einmal kurz zu erklären. Sobald die Sonne im Frühling die Luft angenehm erwärmt und die ersten Blühten aufspringen, machen sich sog. Spürbienen auf die Suche nach Trachtquellen. Tracht nennt der Imker das Angebot an Pollen und Nektar. Die Spürbienen kehren nach dem Fund einer Trachtquelle zum heimischen Volk zurück und tanzen den berühmten Bienentanz in Form einer Acht. Die Bienen „codieren“ in ihm die genaue Lage der Trachtquelle. Nun machen sich die Sammelbienen auf zu dieser Trachtquelle und sammeln Nektar und Pollen. Sie haben ein enormes Gedächtnis und sammeln solange von dieser Quelle, bis die Tracht erschöpft ist. Das nennt man auch Blütentreue. 

Nachdem nun die Sammelbiene in ihren Stock zurückgekehrt ist, übergibt sie den süßen Nektar an die Stockbienen (junge Bienen, die noch die Arbeit zu Hause erledigen müssen), die den Nektar in ihrem Honigmagen zu Honig umarbeiten. Das ist ein längerer Reifevorgang, bei dem die Bienen den Honig mehrmals umlagern. Dem Honig wird dabei auch ein gewisser Teil Wasser entzogen. Erst wenn die Bienen den Honig in den Zellen mit einer Wachsschicht verschließen (verdeckeln), ist er reif und kann geerntet werden. Wie man sieht, ist das ein langer Prozess und erfordert viel Energie und Zeit vom Bien. Vielleicht genießt du den Honig jetzt noch etwas intensiver auf deinem frischen Brötchen. Es steckt viel Liebe darin.


Wie kommt der Honig ins Glas?

Das ist ein langer und einigermaßen aufwendiger Prozesse. Viele glauben, so auch ich vor meiner Zeit als Imker, dass man sich einfach einen Bienenstock in den Garten stellt und alles läuft von allein. Doch dem ist nicht so. Die Bienen müssen vom Frühjahr bis zum Herbst regelmäßig kontrolliert werden. Die Beuten müssen angeschafft, gepflegt und gewartet und nach einiger Zeit ganz oder teilweise ersetzt werden. Nach der Honigernte müssen die Bienen recht kostenintensiv gefüttert werden, sie sollen den Winter ja gesund und munter überstehen, nehmen wir ihnen ja den Honig, ihren Vorrat weg! Dazu kommt die permanente Kontrolle und Behandlung gegen Parasiten nach der Honigernte. Doch damit nicht genug. Die Waben müssen regelmäßig erneuert werden, auch die Rähmchen, wo die Bienen ihre Waben drin bauen, müssen ab und an ersetzt und regelmäßig gereinigt werden. Der Honig wird geerntet. Dies geschieht beim Ausschleudern der Waben. Der Honig wird dann mehrfach gereinigt, muss reifen und bei vielen Sorten noch cremig gerührt werden. Erst dann ist er für den Verkauf bereit. All diese Arbeiten beschäftigen den Imker sehr intensiv. Das erklärt auch, warum der deutsche Imkerhonig nicht zu Spotpreisen gehandelt werden kann.


Bio? Ökologisch? Konventionell?

Ich imkere in meiner Imkerei nach biologischen Standards, die die Voraussetzung für eine Zertifizierung sind. Eine solche habe ich aber nicht, da diese mit hohem finanziellem Aufwand und Bürokratie verbunden ist. Es gibt auch unterschiedliche Soll-Vorschriften der Bio-Verbände. Dazu gehören u.a.:

  • Bienenbeuten aus Holz (natürlicher Werkstoff),
  • notwendige Behandlung gegen die Varroa-Milbe mit natürlichen Mitteln (z. B. Oxal- und Ameisensäure)
  • und eigener Wachskreislauf (damit keine Fremdstoffe in das Volk gelangen)

In meiner Imkerei sind diese Voraussetzungen auch selbstverständlich.

Weil es oft verwirrend ist, ob Biohonig als Voraussetzung nur von ökologisch bewirtschafteten Feldern stammt: Das ist nicht der Fall. Die Biene läßt sich schließlich nicht vorschreiben welche Blüten sie besucht, sie fliegt bis zu 5 km im Umkreis ihres Bienenvolks. Außerdem gibt es in Deutschland nicht überall große zusammenhängende Gebiete, in denen nach ökologischen oder biologischen Gesichtspunkten Landwirtschaft betrieben wird.

Noch eine Bemerkung zum Bio-Honig: Die Filterfunktion der Biene gibt Ihnen die Gewähr, dass mein Honig das naturbelassenste Nahrungsmittel überhaupt ist. Sollte eine Biene Gift oder ähnliches abbekommen, wird sie den Bienenstock schon gar nicht mehr erreichen. Außerdem ist es schon in meinem auch wirtschaftlichen Interesse, wenn meine Bienenvölker in möglichst schadstoffarmen Gebieten arbeiten können, so dass an meinen Bienen keine Schädigung auftritt. 

Hier wird noch mit Liebe zum Bien und der Natur bester Honig produziert, geschleudert und abgefüllt. Ich füge keinerlei Zusatzstoffe in den Honig. Dieser kommt direkt aus der Wabe in den Abfüllbehälter. Einige Honigsorten (wie Raps oder Obstblüte und Frühjahrsblüte) werden vorher noch in aufwendiger Handarbeit gerührt. Dadurch erhält er seine typisch cremige Konsistenz. Andernfalls würde der Honig nicht gut streichfähig bleiben, da er auf natürliche Weise auskristallisiert. Das ist kein Mangel, sondern zeugt von der Spitzenqualität und einem natürlichen Verhalten des Honigs***. Im Herbst biete ich, bei gutem Ertrag, auch Bienenwachsprodukte an.

*** Falls der Honig im Glas auskristallisiert ist dies ein 100 % natürliches Verhalten des Honigs. Leichtes Erwärmen (nicht über 40°C!) macht ihn wieder schön cremig oder flüssig. 


Woher stammt MBee´s Honig?

Meine Völker stehen rund um Thedinghausen auf mehreren Bienenständen.

In Dibbersen z. B. ernte ich eine Mischtracht aus Obstblüte und Raps. Bei guten Bedingungen auch Waldhonig. Hier gewinne ich z. B. auch den hohen Anteil an Himbeer- bzw. Brombeerhonigen, da die Völker in der Nähe sehr vieler Sträucher stehen und diese gern anfliegen. Meine Bienen haben hier 2 Obstplantagen vor der Tür und natürlich genug Ackerflächen. Der Standort ist aber auch nah genug an Lindenbäumen und Sommertrachtpflanzen, sodass diese Völker eine schöne Auswahl an vielen Sommerblüten vorfinden und den leckeren Sommerhonig produzieren.

Auf FiBee’s Heimstand in Beppen, bekommen die Bienen die sog. Mischung aus Kleingärten, Wald und Ackerland. Die Vielfalt, die hier von den Einwohnern in den Gärten angebaut wird und aus Wald und Flur stammt, steckt vorwiegend in diesen Honigen.


Nachhaltige Imkerei, wie machst du das MBee? 

Eine Imkerei besteht nicht nur aus Bienenvölker aufstellen und dann warten bis der Honig fließt. Der gute Imker kümmert sich auch um „nachhaltige“ Imkerei. Das bedeutet in erster Linie die eigene Nachzucht und intensive Pflege des Biens, so weit wie möglich nach ökologischen Gesichtspunkten. Ich ziehe meine Königinnen fast ausschließlich selbst (zur Auffrischung der Genvielfalt werden alle 2-3 Jahre 1-2 Königinnen zugekauft zur Weiterzucht), und ich halte meine Bienen in ökologischen Holzbeuten, auf Styroporbeuten verzichte ich. Das Bio-Siegel spare ich aus Kostengründen denn die Bienen sammeln wo sie wollen und nicht wir Menschen vorgeben.


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